Achtsamkeit in Aktion

Was macht Achtsamkeit für Neurowissenschaftler, Unternehmen und Führungskräfte gleichermaßen interessant?

 

Seit einigen Jahren findet Achtsamkeit zunehmend Beachtung in der Forschung. Die Anzahl der universitären Studien in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen wie Neurowissenschaften, Psychologie oder spannenden Bereichen wie Führungsforschung und Wohlbefinden nehmen in den 10 Jahren exponentiell zu.

 

Wie ist das zu erklären?

 

Offensichtlich interessiert man sich vor allem für die enormen positiven Auswirkungen von Achtsamkeit auf das Erleben, Handeln und Leisten von Menschen in unterschiedlichen Lebens- und Leistungssituationen. Ausgehend von den ersten ernstzunehmenden Studien, die so erstaunlich positive Effekte von Achtsamkeit auf menschliches Verhalten zeigten, entwickeln sich zunehmend mehr Hinweise aus überzeugenden Studien über die Vielzahl der positiven Auswirkungen von Achtsamkeit.

 

Die postiven Auswirkungen der Achtsamkeit sind zahlreich und äußerst beeindruckend. Für die Experten der Neurobiologie, Neuromedizin und der Neuropsychologie eröffnet sich hier ein weites Feld sehr nutzbringender Forschung - für Menschen in Unternehmen und anderen Leistungs- und Lebenssituationen eröffnet sich ein weites Feld von nützlichen Effeken auf das persönliche Leben, Leisten und Erleben.

 

Achtsamkeit kann als eine Plattform für optimales Handeln, Erleben und Lernen angesehen werden. Ein zentraler Ansatz der Selbststeuerung, der Leistungsträger darin unterstützt, langfristig erfolgreich, gesund und zufrieden wirksam zu sein.

 

In einer langfristigen Perspektive fördert Achtsamkeit als ein Bündel von Fähigkeiten der Selbststeuerung und damit entstehenden inneren Haltungen sehr viel effizienter als viele andere Aktivitäten eine positive, freundliche, leistungsstarke und umsichtige Unternehmenskultur.

 

 

 

Achtsamkeit trainiert spezielle Formen der Aufmerksamkeit

 

Achtsamkeit ermöglicht es Personen, ihre Aufmerksamkeit besser und ausdauernder zu steuern.

 

Es wird den trainierten Personen ermöglicht, im gegenwärtigen Augenblick besser das Entstehen und Vergehen von innere Prozessen wie Gedanken und Emotionen beobachten zu können. Das Entstehen und die Dynamik von Gedanken, Gefühlen und Empfindungen. Das ist sehr hilfreich für optimale Formen der Selbstregulation.

 

Im Kern bedeutet dies, sich schneller, umsichtiger und angemessener auf eigene innere Gefühle, Gedanken und Gefühle einzustellen und diese nutzbar zu machen.  In einer Art und Weise nutzbar zu machen, die es ermöglicht auf äußere herausfordernde Situationen und innere ungünstige Dynamiken (Wut, Ärger, Frust, Angst) optimal reagieren kann.

 

In Achtsamkeit trainierte Menschen haben deswegen deutliche Vorteile, was die Regulation Ihrer Stimmungen betrifft, häufiger besseres Wohlbefinden und sind in sozialen Situationen häufig umsichtiger.

 

Das führt zu einem deutlich geschickteren Meistern von kritischen Situationen mit anderen Menschen und Gruppen.

Des Weiteren verbessert Achtsamkeit die selbststeuernden Möglichkeiten, die eigene Aufmerksamkeit auf innere und äußere Dynamiken zu richten, die optimal dafür erscheinen, gute Lösungen für verschiedenste situative Bedingungen herbeizuführen.

 

Das ist ein Stück innere Freiheit und Souveränität. Das führt bei Verantwortungsträgern zu weniger Stresserleben und zu umsichtigeren und besseren Entscheidungen.

 

Darüber hinaus ermöglicht Achtsamkeit generell das Erkennen und Steuern meiner Aufmerksamkeit. Man könnte dies auch Meta-Aufmerksamkeit nennen.

Je mehr Achtsamkeit trainiert wird, um so frühzeitiger können Personen  erkennen, welchen Einflüssen (inneren und äußeren Einflüssen) die Wanderung ihrer Aufmerksamkeit unterliegt. 

 

Menschen, die Achtsamkeit trainieren, können die Steuerung ihrer Aufmerksamkeit noch besser von unwillkürlichen zu willentlichen Prozessen lenken. Die nicht-bewusste oder unwillkürliche Wanderung unserer Aufmerksamkeit ist der normale Prozess. Die bewusste Lenkung läßt sich mit erhöhtem Achtsamkeitstraining deutlich besser steuern - und damit unter anderem die Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer erhöhen.

 

Insgesamt sind die Ergebnisse zu den positiven Auswirkungen auf das Erleben und Handeln von Menschen so überzeugend, dass man eigentlich niemandem diese Techniken zur optimalen Verwendung seines Gehirns verwehren sollte.

 

 

 

Achtsamkeit, Leistungsfähigkeit und Dynamik

 

Noch sind die Studien überschaubar, die sich auf direkte Führungsarbeit von Managern beziehen. Allerdings sind auch diese schon so beeindruckend, dass es unverantwortlich erscheint, dieser Gruppe von Leistungsträgern diese extrahierten Selbstoptimierungstechniken des 21. Jahrhunderts nicht zur Verfügung zu stellen.
 

Sehr eindeutig weisen diese Studien den Benefit für Führungskräfte nach. Schon nach acht Wochen Training in Achtsamkeit lassen sich signifikante Effekte auf die Fähigkeit, umsichtigere Entscheidungen zu treffen, nachweisen.

 

Ähnliche Effekte nach dieser Trainingsdauer finden sich für den Umgang mit Stresssituationen. Ein gelasseneres und souveräneres Handeln ist zu beobachten.

 

Ebenso ein besserer Kontakt mit dem relevanten Umfeld und ein souveränerer Umgang mit Konflikten. Zudem scheint sich der Einfluss auf relevante Andere zu erhöhen. Führungskräfte werden somit wirksamer in ihrem Handeln.

 

Häufig wird nach dieser Trainingszeit auch von mehr Energie und Entschlossenheit für die wichtigen Aufgaben und Herausforderungen berichtet. 

 

Darüber hinaus drängen sich noch zahlreiche andere günstige Nebenwirkungen auf. Dazu gehören ein verbessertes Immunsystem, Senkung von Bluthochdruck, besserer Umgang mit Schmerzen und - nicht zu verachten - erhöhtes Glückserleben und Zufriedenheit mit dem eigenen Leben.

 

Vor dem Hintergrund dieser noch jungen Erkenntnisse der Neurowissenschaften und anderer Forschungsbereiche zur Wirkung von Achtsamkeit wäre es fast unverantwortlich, Menschen in Organisationen, die so überaus kostbare Leistungen für unsere Gesellschaft erbringen, diese Techniken, Haltungen und Erfahrungen aus dem Bereich der Achtsamkeit vorzuenthalten. Was meinen Sie?

 

 

 

Spezielle Seminare zum Thema Achtsamkeit

 

 

Seminarreihe: Achtsamkeit in Aktion 
Optimierte Selbststeuerung für Führungskräfte, um ihre Führungsaufgaben entschlossener, umsichtiger und nachhaltiger umzusetzen

 

Abgeleitet aus verschiedenen gut erprobten Programmen zur Leistungssteigerung in entscheidenden Stresssituationen mit Elitesportlern (u.a. MAC - Mindfulness-Acceptence-Commitment-Program) und Programmen zur allgemeinen Stressreduktion (MBSR - Mindfulness Based Stress Reduction) haben wir dieses Programm entwickelt.

Ziel dieses Trainingszyklusses ist es, mit Achtsamkeit noch besser unterschiedliche Führungsbelastungen zu bewältigen.

 

 

 

Seminarreihe: Gelassenheit & Leidenschaft 
Optimierte Selbststeuerung für Führungskräfte, um ihre Führungsaufgaben entschlossener, umsichtiger und nachhaltiger umzusetzen

 

Abgeleitet aus verschiedenen gut erprobten Programmen zur Leistungssteigerung in entscheidenden Stresssituationen mit Elitesportlern (u.a. MAC - Mindfulness-Acceptence-Commitment-Program) und Programmen zur allgemeinen Stressreduktion (MBSR - Mindfulness Based Stress Reduction) haben wir dieses Programm entwickelt.

Ziel dieses Trainingszyklusses ist es, mit Achtsamkeit noch besser unterschiedliche Führungsbelastungen zu bewältigen.

 

 

 

MBSR 
Dieses standartisierte Programm geht über 9 Wochen mit jeweils einem Termin pro Woche. 

Mehr dazu finden Sie hier: 

MBSR / MSC

 

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“Nur wenige Menschen sehen ein, dass sie letztendlich nur eine einzige Person führen können und auch müssen. Diese Person sind sie selbst.”

Peter F. Drucker
(Begründer der modernen Managementlehre)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Werte kann man nicht lehren, sondern nur vorleben.”

Viktor Frankl

 

 

 

 

 

 

 

 

“Wenn wir Menschen behandeln, wie sie sind, dann machen wir sie schlechter; wenn wir sie dagegen behandeln, als wären sie bereits so, wie sie sein sollten, dann bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.”

Johann Wolfgang Goethe
(Deutscher Dichter)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.”

Ralph Waldo Emerson
(Amerikanischer Philosoph)

 

 

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